IZF entwickelt die Skalierung des Impulsvortrages

2020 und 2021 hat sich die Regionalgruppe Rhein-Main mit Konzeption und Entwicklung zum Format “Impulsvortrag” beschäftigt.  

Basierend auf dem Format „Impulsvortrag“ und dessen permanenter Anpassung und Entwicklung kristallisierte sich die Hürde der Skalierung heraus. Einen Impulsvortrag zu entwickeln ist eine sehr dynamische Aufgabe, diesen aber weiterzugeben bzw. zu skalieren ist mit noch höherem Aufwand verbunden. Wir entwickelten ein Template, welches auf der einen Seite die Schnittstelle zu den Teilnehmer:innen darstellt, aber auch gleichzeitig dazu dient, den Inhalt eines Impulsvortrages zu entwickeln und diesen an weitere Referent:innen weiter geben zu können.

Bildquelle: Julien Backhaus – unsplash

Wie kann Führung qualitativ bewertet werden?

Die IZF Regionalgruppe Rhein-Main hat mit dem “Führungsradar” einen interessanten Ansatz entwickelt, um über die Qualität von Führung in den Dialog zu kommen.

Auf Basis eigener Erfahrungen, Studien und Interviews entwickelten Stefan Remaklus und Harald Heppner in 2020 bis Februar 2021 ein effizientes und stets sich weiterentwickelndes Tool, über welches die Qualität von Führung bzw. des Führungsstils erfasst und beleuchtet werden kann. Die hohe Flexibilität erlaubt die Ausrichtung nach dem jeweiligen „Blickwinkel des Betrachters“.

Im Kern bietet es die Grundlage für einen strukturierten und fokussierten Dialog mit Geschäftsleitung, Mitarbeitenden, Teams oder Interessierten zum Thema „zukunftsfähige Führung“ unter Berücksichtigung des „IST“, „SOLL-te“ oder „WÜRDE-gern“.

Unsere Erfahrungen hierbei:

  • Aus der Verprobung wurde ein Einsatz in einem Unternehmen.
  • Es ist sehr spannend, sich darauf einmal einzulassen… und in einen Dialog einzusteigen.

Seit Dezember 2021 wird an dem Thema weitergearbeitet, um das Tool “Führungsradar” upzudaten und weiterzudenken.

Derzeit diskutieren wir, inwieweit das Führungsradar als Reifegradmodell zukunftsfähiger Führung genutzt werden kann. Zudem tauschen wir erste Ideen mit der Steinbeis Hochschule in Berlin bezüglich eines Labors zu zukunftsfähiger Führung aus, wobei das Führungsradar eine Grundlage für das Laborformat darstellt.

Neugierig geworden? Sprechen Sie uns gerne an!

Julia Krake präsentiert am Flipchart

Gesunde Führung bei der IZF

Die Kosten für psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeitstage sind schon vor der Pandemie erheblich gestiegen. In Deutschland erzeugten psychische Erkrankungen bereits 2012 Kosten in Höhe von 33 Mrd. Euro * – ein Wert, der Unternehmer durchaus hellhörig werden lassen sollte.

In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt erneut massiv geändert. Pandemiebedingt werden wir als „digitale“ Führungskräfte vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Und auch für unsere Mitarbeiter ergeben sich neue Handlungsspielräume, aber auch Belastungen.

Als Führungskraft ist es daher ganz besonders wichtig, die mentale Stabilität der Mitarbeiter zu fördern und trotz geänderter Bedingungen ihre Motivation zu stärken.

Julia Krake präsentiert am Flipchart
Julia Krake – Fotocredits: Daniel Benad Photography

Julia Krake führte gemeinsam mit der IZF eine Studie durch, die die Praxistauglichkeit der gesundheits- und entwicklungsorientierten Führungsverhaltensanalyse (GEFA) analysierte. Sie gab uns im Nachgang, am 09.02.2021, einen tieferen Einblick in die Thematik der gesunden Führung und, warum wir als Führungskräfte mitverantwortlich für die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter sind.

Die Präsentation sensibilisierte zur richtigen Zeit für die Thematik und zeigte unseren Mitgliedern konkrete Optionen auf, für ihre Mitarbeiter aktiv zu werden.

*Nier, H. (2018). Was psychische Erkrankungen kosten [Digitales Bild]. Am 02.09.2020 online verfügbar unter: https://de.statista.com/infografik/16314/was-psychische-erkrankungen-kosten/